Trainingsplanung

KungFu gehört zu den anspruchsvollsten Kampfsportarten und zeichnet sich durch ein besonders vielseitiges Training aus. Um sich auf einen Wettkampf vorzubereiten, muss der KungFu Kämpfer eine Trainingsplanung aufstellen, die ihn in unterschiedlichen Disziplinen auf den Wettkampf vorbereitet. Wichtig ist zunächst einmal ein guter Gesundheits- und Fitnesszustand. Das wird mit einem Allround Ausdauertraining erreicht. Desweiteren muss der Kämpfer sich auf solche Übungen konzentrieren, die für KungFu kennzeichnend sind. Dazu gehören Techniken, die mit den bloßen Händen ausgeführt werden, sowohl als auch Techniken, die mit bestimmten Waffen, wie Stöcken oder Speeren ausgeführt werden. Zum Trainingsplan eines KungFu Kämpfers gehört aber ebenso die Meditation, Entspannungsübungen und auch akrobatische Elemente.

E liegt auf der Hand, dass man für diesen vielseitigen Sport einen durchtrainierten Körper braucht. Die Trainingsplanung kann sich für einen KungFu Wettkämpfer also niemals nur auf eine kurze Trainingszeit beschränken. Wer den KungFu Sport ernsthaft betreibt, schließt dabei tägliche Übungen ein. Der Trainingsplan ist anspruchsvoll. Wer sich jedoch dem regelmäßigen KungFu Training widmet, wird bald feststellen, dass im Körper viele Veränderungen vor sich gehen. Die körperliche Fitness wird schnell gesteigert. Einer der Eckpfeiler des KungFu Sports ist die Kunst, sich unter Anspannung zu entspannen. Hat man dieses Prinzip innerhalb des Trainingsplans erlernt, so kann man es auch außerhalb des Sportes immer wieder in vielen Situationen anwenden. Auf diese Weise trägt der KungFu Sport dazu bei, Lebensgewohnheiten positiv zu verändern.

Fitness Training ist für den KungFu Sportler immer wieder von großer Wichtigkeit. Wer bei Wettkämpfen bestehen will, benötigt eine umfangreiche Trainingsplanung, die dem Körper gesteigerte Kraft und auch Konzentrationsvermögen ermöglicht. Eine solche Trainingsplanung muss immer genau nach dem individuellen Sportler ausgerichtet sein, um Erfolg erzielen zu können. Dazu sollte da tägliche Training den Sportler immer wieder bis an seine Leistungsgrenze fordern. Eine Belastung, die weit unter dem persönlichen Leistungsvermögen zurück bleibt, ist nur wenig effektiv und kann die gewünschten körperlichen Verbesserungen nur sehr schwer erzielen. Ebenfalls ist aber auch vor der Überforderung beim Training abzuraten, da diese unter Umständen sogar gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann. Somit heißt es also, den genauen Leistungsstand des Sportlers zu ermitteln, um eine perfekte Trainingsplanung erstellen zu können.

Auch im KungFu Sport kann man dabei eine Testmethode der Leistungsdiagnostik anwenden, die es erlaubt, die Leistungsgrenze des Sportlers zu ermitteln. Heute bedient man sich dabei oft des Laktattests. Mit diesem Test wird der Laktatgehalt im Blut festgestellt. Findet unter Belastung ein rascher Anstieg dieses Wertes statt, so ist die Leistungsgrenze erreicht. Der Test kann heute vielerorts ausgeführt werden und ist leicht vorzunehmen. Die Testperson wird dabei einer körperlichen Belastung ausgesetzt, die in Stufen gesteigert wird. Nach jeder Belastungsstufe wird eine Blutprobe entnommen, um den Laktatgehalt zu überprüfen. Das Testergebnis ergibt eine Laktatwertkurve, aus der die Leistungsgrenze klar abgelesen werden kann. Mit dieser Information weiß man also genau, bis zu welchem Punkt der Sportler belastet werden. Somit lässt sich ein Trainingsplan erstellen, der genau auf den Sportler zugeschnitten ist. Da sich die Belastbarkeit mit kontinuierlichem Training immer wieder erhöht, sollte man diese Leistungsdiagnostik mehrmals im Jahr wiederholen, um die Trainingsplanung stets dem neusten Stand anzupassen.